Dienstag, 11. Februar 2014

Aus und Vorbei...?!

Teil 1
Es war alles noch so weit weg.
Das Gefühl, es könnte mal anders werden.
Alles, das Leben, das Aussehen, die Gefühle, die Gesundheit, alles eben !
Und nun ist es anscheinend soweit, quasie von heute auf morgen, obwohl, wenn ich recht bedenke,
Anzeichen gab es schon so einige.
Und trotzdem war es mir nicht bewusst.
Im tiefsten Innern vielleicht, aber da konnte ich es immer wieder auch dahin zurück drängen,
wenn es sich listig an die Oberfläche mogeln wollte.
Eine ganze Zeit lang ging es so gut.
Genüsslich im Wahn, ewig jung und gesund zu sein vergingen Jahre, Monate Tage und Stunden.
Dann war Schluss.
Von einer Sekunde auf die andere.
Aus, plötzlich und und unwiederbringbar.
Der Schmerz schoss mit solcher Gewalt in die Nervenbahnen ,dann ins Gehirn,
dass man ihn nicht mehr als zögernde Vorwarnung hinnehmen konnte.
Sofort setzte automatisches Humpeln ein und das Bewusstsein,
jetzt ist es endlich soweit, dein Knie macht schlapp.
Das Rechte ist ja schon lädiert, wartet bereits auf eine künstliche Erneuerung,
die nächsten Jahre werden sie nicht darum herumkommen lautet die ärztliche Diagnose,
und nun das andere Knie auch noch.
Ich weiß genau was das heißt.
Die nächsten Jahre werde ich mit Schmerzen leben, sie werden ab sofort mein ständiger Begleiter sein.
Ich kenne ihn ja schon, den Schmerzmenschen in mir.
Und nun das auch noch.

Fortsetzung folgt morgen.


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Kommentare:

  1. Alles Gute wünsche ich Dir, fühle mit Dir ... Als Arthrosepatientin kenne ich einige Schmerzvarianten. Wie gesagt: Alles Gute!
    LG von Heidrun

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  2. Liebe Jutta, das tut mir leid.
    Ich wünsche dir alles Gute, lass den Kopf nicht hängen.
    LG Sadie

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  3. Ach, das klingt wirklich gruselig. Ich bin gespannt, ob du in der Fortsetzung erzählst, was dir tatsächlich fehlt und solche Probleme macht.

    Grundsätzlich bin ja bei ärztlichen Diagnosen, die sagen, wie der weitere Verlauf einer Krankheit sein WIRD, zunächst mal misstrauisch. Vielleicht könnte der Verlauf ja doch günstiger sein?

    Wie auch immer. Natürlich wünsche ich dir auch alles Gute! Und bin gespannt auf morgen.

    lieben Gruß
    Brigitta

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  4. Hallo Jutta,
    das hört sich gräßlich an. Meine Schwiegermutter hatte Rheuma und die Schmerzen, die sie hat ertragen müssen, müssen schrecklich gewesen sind. Ich hoffe, dass sich die Schmerzen bei Dir in einem halbwegs verträglichen Rahmen halten. Bin auch gespannt auf die Fortsetzung. Wäre Dir zu wünschen, dass die Leidensgeschichte aufhört.

    Gruß Dieter

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  5. Oje, das klingt nicht gut. Ich wünsche Dir, dass die Schmerzen erträglich bleiben werden und der Verlauf der Krankheit nicht so schlimm wird, wie es jetzt aussieht.

    Liebe Grüße,
    Vera.

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Falls euch dazu was einfällt, ich würde mich über eure Ansichten dazu freuen.
Dankeschön