Sonntag, 9. März 2014

Das Sonntags-Zitat #4


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Sechs Wörtchen nehmen mich in Anspruch jeden Tag: Ich soll, ich muß, ich kann, ich will, ich darf, ich mag.
Friedrich Rückert (1788-1866), dt. Dichter
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Ein interessantes Zitat eines großen Mannes.

Und es hat mich zum Nachdenken animiert.
Welches Wort wird wohl in meinem Alltag am meisten gebraucht, bzw, welches wohl am wenigsten ?
Ich finde es spannend, sich darüber mal Gedanken zu machen.
Denn diese Auswahl eines so kleinen Wortes kann tatsächlich einiges aussagen über eine  Person.

Bei mir hat sich heraus gestellt, dass ich zuviel ich muss sage.


Durchschnittlich oft folgen ich will und ich kann.

Am wenigsten folgen ich darf und ich mag.

Für mich heißt dies, dass ich mehr Dinge tun sollte, die mit ich darf umschrieben werden können.

Denn wenn man etwas darf, dann ist  doch ein positives Erlebnis damit verbunden. 
Ich darf erlaubt mir Etwas, gibt mir die Chance, das zu tun was ich mag.


Und das sollte eigentlich vorrangig sein.
Wie seht ihr das ?



Kommentare:

  1. Hallo Jutta,
    ich empfinde das genauso. Ob mir "keine andere Wahl bleibt" oder ob ich "die Wahl habe", das macht einen großen Unterschied. Mit der Wahl kommt die Freiheit des Tuns oder Lassens und es ist keine Frage, was mir lieber ist.

    Lieben Gruß und schönen Sonntag
    Beate

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  2. Wie recht du hast! Wenn wir uns sagen, wir müssen etwas tun, dann setzt uns das unnötig unter Druck. Wenn wir sagen, wir dürfen etwas tun, fühlt es sich ganz anders an. Nur will es mir nicht immer gelingen, so zu denken und zu fühlen. Einen schönen und sonnigen Sonntag für dich! Martina

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  3. Jutta, danke für den schönen Post - ich mag es mir zu Herzen nehmen :). Meine Freundin Irmgard sagt mir immer wieder, dass es ganz wichtig ist, wie wir Dinge aussprechen, weil es sich in uns festsetzt. Sei lieb gegrüßt von Christine

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Falls euch dazu was einfällt, ich würde mich über eure Ansichten dazu freuen.
Dankeschön