Donnerstag, 28. August 2014

Zuerst mal Danke euch Beiden,

für die Kommentare zum letzten Post, die ihr mir da gelassen habt.
Ja, tatsächlich sind beide Antworten sehr hilfreich, ich habe mir echt Gedanken darüber gemacht.
Mir ist schon klar, dass Gedanken sich verselbständigen können und man schon vorsichtig umgehen muss mit ihnen.
Aber manchmal lässt sich das leichter empfehlen, als umsetzten.
Aber ich bin dir dankbar für diese Auffrischung liebe Martina
Bei mir ist es so, dass ich rein theoretisch weiß, wie ich mich verhalten soll-muss, um nicht in die mehr oder wenig tiefen Löcher nicht zu fallen. 
Manchmal klappt es, manchmal halt aber nicht.
Du verstehst das auch liebe Elke, danke dafür.
Da ich chronisch krank bin ( jahrzehntelanges Angst-Syndrom )
lässt sich eine Normalisierung nur schwer, bzw, nicht mehr erarbeiten.
Aber es gibt Besserung und das ist für mich schon ein Lichtblick. Meine Therapeutin ist zur Zeit sehr zufrieden mit mir und meint, wenn es so bliebe, wie es jetzt ist, kann ich zufrieden sein.
Und im Großen und Ganzen bin ich das auch.
Ich arbeite halt noch daran, nicht mehr so viel negatives Nachdenken zu zu lassen.
Ja, es klingt komisch, aber es ist Arbeit.
Man braucht dazu viel Disziplin  und Durchhaltevermögen.
An beiden Komponenten bin ich nach wie vor dran.
Auch wenn es sich manchmal vielleicht nicht so liest.
Es ist halt immer noch ein dauerndes Auf und Ab.
Aber wie gesagt, ich arbeite dran und Gottseidank, die Abstände zwischen den Tälerin werden größer !
Ich sehe auch viel Positives in der kommenden Zeit 
mit einem " Rentner "
Und ich werde versuchen, diese Zeit zu nutzen und wirklich die schönen Zeiten zu sehen.
Ich erzähle euch dann wieder davon 


Kommentare:

  1. Liebe Jutta, vielen Dank für deine Offenheit und deine ebenso offene Antwort auf meinen Kommentar. Und denk bitte nicht, ich könnte das immer alles so einfach umsetzen, was ich hier 'verzapfe'. Ganz und gar nicht!!! Theoretisch ist es soooo einfach, doch leider praktisch nicht. Das kenne ich aus meiner eigenen Erfahrung. Als ich las, dass du unter einem Angst-Syndrom leidest, kam mir gleich die Frage, woher es kommt. Weißt du es und hast es mit der Therapeutin gemeinsam erarbeitet? Wahrscheinlich ist es so. Was mich ein bisschen verwundert hat ist die Aussage deiner Therapeutin, dass du zufrieden sein sollst mit dem jetzigen Stand und es keine Verbesserung mehr geben wird. Wenn ich ganz ehrlich bin, macht mich das richtig ein bisschen wütend. Wer ist sie, dass sie dir das so sagen darf? Jeder Mensch heilt sich immer selbst und wenn sie diese Aussage macht, dann wirst du nicht an einer weiteren Verbesserung arbeiten, denn du denkst ja jetzt, es ist sowieso sinnlos, ich muss zufrieden sein, so wie es nicht! NEIN, möchte ich die zuschreien, musst du NICHT!!!! Sie darf eine solche Aussage nicht machen!!!! DU entscheidest, wann es gut ist und nicht sie. Bevor ich mich in rage schreibe, höre ich jetzt lieber auf - aber lass dich nicht ins Bockshorn jagen. Da geht noch viiieeelll mehr und das bestimmst DU!!!! Zeig es ihr!!! LG Martina

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    1. Danke Martina,
      du hast Recht und ich gebe mich ja auch nicht zufrieden !
      Sie ist halt der ( nach ärztlicher Sicht wohl logischer Ansicht ) dass man eine jahrzehntelange Angsterkrankung nicht gänzlich auslöschen kann.
      Die Bahnen im Gehirn sind zu tief eingegraben, als dass sie so einfach wieder durch neue Gedankenstraßen positiver Einstellung zu ersetzten, bzw. umzubohlen sind.So ähnlich geht es ja auch mit anderen Erfahrungen, die das Gehirn mal gemacht hat und von denen es gilt, sie von negativ ins positiv umzuwandeln.
      Aber ich weiß auch, dass ich durch positive Gedanken viel ändern kann und daher bleibe ich am Ball.
      Lieben Gruß
      Jutta

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    2. Das finde ich richtig gut. Lass dich nicht unterkriegen, du bist eine soooo starke Frau, das merkt man immer wieder.
      Ich bin kein Fachmann und kann demnach nicht sagen, ob es so ist, wie die Ärzte dir sagen. Manchmal lohnt es auch,
      alternative Wege zu gehen. Die Angst kommt ja irgendwo her und das gilt es zu finden! Ich wünsche dir gaaaanz viele
      gute Erfahrungen und keine tiefen Löcher, in die du fallen könntest! Alles Liebe! Martina

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  2. Liebe Jutta
    es ist toll und mutig das uns hier an zuvertrauen ich danke dir für die Offenheit. Ich habe über 8 Jahre Therapiezeit und Traumaklinikaufenthalte hinter mir da waren genauso Ängste viele die mich gehemmt haben usw auch heute muss ich noch vieles dran arbeiten aber ich kanns jetzt alleine und da durch das mein jetztiger Lebenspartner mich so an nimmt wie ich bin auch mit den Ängsten die immer mal wieder was hoch kommen und ich drüber reden kann gehts auch besser und ich kann umlenken und begreifen warum das so ist.Ich habe früher 4 andere Blogs gehabt wo ich über meine Vergangenheit geschrieben habe bis ich mein Leben neu begann als ich hier in den Norden gezogen bin...
    Ich weis warum ich diese Ängste hatte, das ändert sich natürlich dann deswegen
    Jutta, ich wünsche dir viel Kraft und Mut bei dem weiter kommen auch in der Therapie.. toll dass du Fortschritte machst!
    Ich werde in meinem anderen Cuxbastlerin Blog mal was schreiben drüber um was sich drehte..
    Lieben Gruss Elke

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  3. Danke liebe Elke auch dir nochmal hier an diese Stelle.
    ich finde, man muss sich nicht verstecken mit dieser Krankheit, ich jedenfalls mache daraus keinen hehl und bisher bin ich nirgends damit angeeckt !
    Aber natürlich erzähle ich nicht bei jeder Gelegenheit und Hinz und Kunz davon...aber wenn es mir richtig erscheint, dann schon.
    Bin mal gespannt, was du da darüber schreiben möchtest.Es ist irgendwie auch gut zu wissen, dass man nicht alleine mit dem Problem ist.

    Liebe Grüße
    Jutta


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Falls euch dazu was einfällt, ich würde mich über eure Ansichten dazu freuen.
Dankeschön