Sonntag, 30. November 2014

Lebe besser und nachhaltiger #2

Klamotten und co.
ein weitgreifendes und immer aktuelles Thema.
Zumindest bei uns Frauen. . . aber heutzutage den Männern auch nicht unbedingt so ganz egal ;-)
Wer will nicht modern und chic durchs Leben gehen.
Auf tollen Schuhen, die zum gewählten Outfit und natürlich auch der jeweiligen Handtasche perfekt passen !
Zumindest die Werbung, überall präsent, hämmert das uns ja laufend ein, sei es im Radio, dem Fernsehen oder in diversen Zeitschriften.
Wer will da nicht mithalten.
Ich wollte das immer und habe mich in jungen Jahren gerne dazu verleiten lassen, warum auch nicht, 
Mode war eine zeitlang ein angesagtes Thema bei mir, schließlich verdiente ich auch mein Geld damit.
Aber jetzt, im Ruhestand, mache ich mir mehr und mehr Gedanken darüber, ob es wirklich so lebenswichtig ist, immer top gestylt und aktuell gekleidet durchs Leben zu flanieren.
Bitte nicht falsch verstehen, ich weiß natürlich, dass es durchaus erforderlich ist, im Beruf immer top auszusehen.
Im Grunde ist es Ansichtssache und eine Frage des Geldbeutels und ich will wirklich niemanden zu nahe treten.
Aber ich denke eher an die Menge, die übermäßige Anschaffung.
Natürlich kann man niemand vorschreiben, was und wieviel er für Mode ausgeben möchte.
Bloß, man sollte sich vielleicht trotzdem mal Gedanken darüber machen, ob es nicht möglich ist, statt sagen wir mal  " Hausnummner " 10 Paar Sandalen auch mit, sagen wir mal 5 Paar aus zu kommen.
Ob die 5. Jeans wirklich notwendig ist, und und und . . .
Überhaupt "maßhalten" das ist ein Wort, dass irgendwie an Bedeutung in unserer Gesellschaft verloren hat.
Und mancherorts wird schon angefangen, etwas zu unternehmen.
nixanzuziehen z.B. eine großartige Idee !
Auch im Internet gibt es, is ja klar, auch schon Secondhand-Portale wie dieses hier, ich denke, auch das ist eine kluge Alternative .
Und wenn man mal doch zuviel gekauft hat, nach einiger Zeit keine Freude mehr mit dem Teil hat, kann man auch ein gutes Werk tun und die Kleidung bei den ortsansässigen " Kleiderkammern " der Diakonie anderer Wohlfahrtsverbände abgeben. 
Die brauchen immer Nachschub.
Ich für meinen Teil habe schon seit längerer Zeit mein Kaufverhalten geändert. 
Erstens kaufe ich mir immer Sachen, die sich untereinander gut kombinieren lassen.
Ich gehe gezielt los und kaufe nur, wenn ich wirklich etwas brauche.
Und ich finde auch mal Klamotten bei bekannten Discountern, und diese Kleidung ist auch für den kleineren Geldbeutel durchaus akzeptabel !
Wie macht ihr das ?
Bin ich vielleicht zu pingelig, kleinkariert und zu alt; ich glaube nicht !
Und ich würde mich freuen, eure Meinung darüber zu lesen,
so oder so !



Kommentare:

  1. Als ich noch berufstätig war, da hatte ich auch viel mehr Klamotten und auch zum Teil teure. Ich konnte sie mir ja auch leisten, schließlich verdiente ich mein 'eigenes' Geld. Jetzt bin ich schon fast 5 Jahre zu Hause. Da brauche ich nicht mehr so viel zum Anziehen. Aber: Ich habe immer noch mehr als genug. Zu Hause (ich gestehe) laufe ich gerne mit dicken warmen Socken und einer dicken Fleecejacke herum. Da 'leiste' ich mir dann auch mal eine neue. Es fällt mir dann, wenn wir eingeladen sind auf, dass ich für diese Anlässe wirklich nur noch sehr wenig anzuziehen habe. Aber warum darf man die Sachen nur eine Saison lang tragen? Es ist so, wie du schreibst, manche müssen beruflich top gestylt sein, doch ansonsten ist es wirklich eine Frage der Einstellung, wie viel man für Klamotten ausgibt. LG zum 1. Advent! Martina

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    1. Genauso ist es Martina, zuhause liebe ich ebenfalls mein Fleece-Outfit, zumindest jetzt, in der kalten Jahreszeit ;-)

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  2. Liebe Jutta
    Ich habe immer Wert darauf gelegt, dass ich adrett gekleidet bin und den verschiedenen Ereignissen immer gerecht werde. Was ich aber zeitlebens nie gemacht habe war mich an den fast halbjährlichen sich wechselnden Trends anzupassen. Außerdem fand ich es manchmal furchtbar, es passt nicht jedem jeder Stil, sei er auch noch so modern. Das heißt natürlich nicht, dass ich in Sack und Asche dahergekommen bin, ganz im Gegenteil, ich fühlte mich immer wohl und das sieht man einem dann auch an. Da ist egal ob gerade "Grün" die Herbstfarbe ist und man trägt "Rot"
    Ich denke nicht, dass das mit pingelig und kleinkariert zu tun hat, es ist eher eine Lebenseinstellung, die sich auch immer mal verändern kann,
    habe nur die Auslagen der Boutiquen betrachtet und bei manchem Preisschild war das Kleidungsstück gleich viel weniger attraktiv.
    Bei vielen Leuten, mit denen man über den Preis und den Wert einer Ware diskutiert kommt jetzt natürlich immer dazu, dass man sich auf "Kinderarbeit, Schwerstarbeit, unmenschliche Arbeitsbedingungen" usw. ausredet, das kommt genauso bei den Markenprodukten vor. Hier sollte man sich keine Illusionen machen. Selbstverständlich ist das meine Meinung, mir ist es egal, ob jemand sein Geld für Kleider zum Fenster hinauswirft, für mich würde das nie in Frage kommen.
    LG Sadie

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  3. Ich muss mich wohl fühlen in meinen Kleidern.... auf Modetrends schaue ich kaum.... habe angefangen mir gewisse Kleidungsstücke selber zu machen und die freue mich jeweils lange. Die in den Einkaufshäuser angebotenen billigen Teilchen mit ihrer ganzen Herstellungsgeschichte geben mir sehr zu denken und darum kaufe ich hie und da auch etwas secondhand..... Wenn mir jedoch etwas wirklich gefällt, darf es auch einmal teuer sein.... Die Herkunft liegt mir jedoch am Herzen!
    Ich bin seit Jahren auf der Wenigeristmehrwelle, stehe jedoch wegen der Arbeit nicht unter Druck, da ich seit 10 Jahren auf dem Bauernhof lebe und da sind mir zu große, abgelegte Hosen meiner Schwester am bequemsten ;-)
    Wünsche dir eine gute Heilung an deinem Fuß....
    .... und schöne, heitere Adventstage
    Herzlich brigitte

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Falls euch dazu was einfällt, ich würde mich über eure Ansichten dazu freuen.
Dankeschön