Sonntag, 4. Januar 2015

Darüber sollte man nachdenken #1

Mit Glockenklang begleitet worden bin ich heute mit meinem Hund beim Morgenspaziergang 
Das heisst, eigentlich waren wir schon eine viertel Stunde unterwegs und als wir an unserer Kirche vorbei kamen, setzte das Geläut ein zum Aufruf für die Kirchgänger.
Viele waren nicht zu sehen, nur 2 Frauen, wohl Mutter und Tochter eilten der Kirche entgegen. Und von einer weiteren Straße ein älteres Paar. 
Auch Autos standen nur ein paar  auf dem Parkplatz.
Und nun frage ich mich, warum ist das wohl so.
Zum  Heilig Abend  und vielleicht auch noch gerade an den ersten beiden Feiertagen strömte die Menge noch in die Kirche...aber dann ist wieder nur spärlicher Besuch zu sehen.
Ich gehe auch nicht zur Kirche, das gebe ich zu.
Was mich jedoch beschäftigt . . 
. . . wo sind all die Gläubigen, denen der Besuch zu den Feiertagen so wichtig erscheint. Ist Gott an normalen Tagen also nicht mehr gefragt ?
Darüber sollte man nachdenken.

Unter dieser Rubrik werde ich meine Gedanken zu Themen machen, die mich beschäftigen, euch vielleicht auch.

Kommentare:

  1. Liebe Jutta,
    meine persönliche Meinung dazu ist, dass es sehr wohl viele Gläubige gibt, aber manche auf Grund
    der vielen Unstimmigkeiten hauptsäschlich in der kath. Kirche keine Veranlassung mehr sehen, in die
    Kirche zu gehen. Ich denke immer: "Jeder wie er möchte", ich bin nicht der Kirchengänger, doch
    bin ich gläubig, ich brauche keine Kirchensitz, keinen Priester am Sonntag, keine Predigten, die
    mich meistens langweilen, weil sie einfach nicht mehr zeitgemäß sind, sondern ich versuche tagtäglich
    ein guter Mensch zu sein, es gelingt einmal mehr und einmal weniger. Gott ist daher in den Alltäglichkeiten
    des Lebens mehr denn je gefragt, nicht nur an Sonn-u, Feiertagen. Für viele Menschen gehört es dazu an
    diesen Tagen in der Kirche zu sitzen, genau wie der Sparverein, der Tennisclub usw. deshalb sollte das jeder halten
    wie er möchte. Die Überzeugung, dass es ein Muss ist, oder sagen wir ein inneres Bedürfnis am Sonntag in die Kirche zu gehen, die wird immer seltener, also die alten Menschen leben es noch, wenngleich auch viele dieser Generation sich wünschen würden, dass
    die Kirche insgesamt moderner, offener und zeitgemäßer wird.
    Ich finde daher, dass das Problem "hausgemacht" ist und daher die Kirchenstühle leer bleiben.
    Lg und einen wunderschönen Sonntag.
    Sadie



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  2. ich denke mir, dass einige der Mitternachtsmettengänger das einfach tun, weil "es immer so war" .. ein Ritual, wie so viele andere auch.
    Man geht mit seinem Glauben so um, wie man es gewohnt ist, vielleicht denken Menschen auch gar nicht so darüber nach, warum auch, ganz viele haben ganz andere Sorgen, Gedanken, Probleme. Warum es früher anders war? Ich weiß nicht? Und wie es in, naja, vielleicht 50 Jahren sein wird? Weiß niemand.
    Wie wir mit unserem Glauben an "etwas" umgehen..
    Ein gutes Thema.
    Ich lese zur Zeit den dritten Band vom "Gespräche mit Gott" und auch wenn ich oft schnaubend das Buch beiseite lege mit dem Kommentar "na, das pack ich nicht, ist mir zu hoch" .. so greif ich doch immer wieder danach.
    Denn das, was dort erzählt wird, das gefällt mir
    eigentlich..
    :)
    Lieben Gruß von mir
    Sophie

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  3. Ui, ui, ui! Hab ich auch schon bei Sophie geschrieben. Das Jahr ist noch ganz frisch und eure Gedanken gehen schon sooo tief!
    Die sog. U-Boot-Christen, die einmal im Jahr auftauchen, nämlich zu Heiligabend, die verbinden Weihnachten, Gott, Jesu Geburt, eben einfach mit einem Kirchgang. Wo jeder von uns Gott findet, ob in der Kirche oder tief in uns drinnen, dass ist die Entscheidung jedes einzelnen. Der eine ist auf der Suche, der andere sucht gar nicht und der Dritte hat vielleicht schon gefunden.
    Einen schönen und gemütlichen Sonntag! Martina

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  4. Dat is better, in´n Kroog to sitten und anne Kark to denken als inne Kark to sitten und an´n Kroog to sitten.
    Der Spruch steht in einer Kneipe auf Helgoland.
    Es gibt keinen Grund, weshalb jemand, der geschieden und oder wiederverheiratet ist, nicht am Abendmahl teilnehmen darf.
    Das ist Hochmut vor dem Herrn.
    Jeder meint, sich seine Gesetze machen zu können, wie es ihm beliebt.

    Da geh ich besser doch in den Wald, um mit Gott zu reden. Da habe ich ihn noch immer gehört.

    Einen schönen Sonntag wünscht Swan

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Falls euch dazu was einfällt, ich würde mich über eure Ansichten dazu freuen.
Dankeschön