Montag, 2. März 2015

Ich liebe das *Bloggen * aber

. . . ich muss sagen, das dadurch hin und wieder, nein, eigentlich täglich sich ein Gedanken-Wirrwar in meinem Kopf einnistet, welches ich manchmal nicht mehr abschalten kann.
Nun ist es so, dass ich ein Mensch bin ( schon immer war ) der nicht einfach so in den Tag hineine leben kann, bzw. möchte.
Leider, stelle ich dazu fest, denn ich könnte mir vorstellen, dass Menschen, die das beherrschen mit Sicherheit relaxter ihren Tag meistern. Dieser ist eben so, man tut was getan werden muss und damit hat es sich.
So einfach ist das bei mir leider nicht.
Ich bin ein Mensch, der dauernd hinterfragt, auch bei Dingen, die man eher als Lappalie bezeichnen könnte und die sowas von uninteressant sind, dass man sie einfach übergehen sollte !
Aber nein, ich muss analysieren und dann einordnen, dann erst bin ich zufrieden.
An sich ist das ja keine schlechte Angewohnheit. 
Man kann dadurch viel erfahren und lernen, was man ja als Mensch immer machen sollte, hinein bis ins hohe Alter, das hält fit, zumindest bis ins hohe Alter heißt es.
Doch dieses ewige konzentrierte Nachdenken kann auch erschöpfend ein und sich negativ auswirken. Oft kann ich nachts im Bett mein Gedankenkarusell nicht abschalten während der GÖGA neben mir dem Schlaf des Gerechten frönt.
Dann fehlen mir am nächsten Tag doch ein paar Stunden Schlaf und dementsprechend bin ich dann auch etwas gereizt. oder sagen wir mal eher unleidig.
Gott sei Dank ist das kein Dauerzustand, jedoch schon ein Teil meines Lebens.
Anfügen möchte ich noch, dass ich es liebe zu denken, zu schreiben und daraus meine Schlüsse für mich zu ziehen. Es wäre halt schön, wenn der Tag ein paar mehr Stunden hätte, die ich dadurch dann als extra Denkstunden abgliedern  und den Rest der Tages und der Nachtzeit im normalen Rhythmus leben könnte.

Versteht ihr, was ich meine ?



Kommentare:

  1. Noch mehr Denkstunden wünscht du dir, liebe Jutta! Hast du dir den Wunsch auch richtig überlegt ;-)?
    Ich verstehe dich. Sehr gut sogar. Schwierig wird es, wenn man nicht aufhören kann mit dem Denken.
    In einem Buch gab es mal die Empfehlung, folgendes zu versuchen (ich hoffe, ich habe es dir nicht
    schon einmal geschrieben). Wenn du dich ganz still irgendwo hinsetzt und deinen Gedanken lauscht
    und dann plötzlich die Frage stellst: Wo kommt eigentlich mein nächster Gedanke her? - Dann hält das
    Karussell an. Zunächst nur für ein paar Sekunden. Das kann man dann üben und diese Zeit erweitern.
    Vielleicht klappt es ja! LG Martina

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  2. Weißt du, was mein Therapeut vor ein paar Jahren zu mir gesagt hat? Ich soll endlich aufhören mit Denken ... seufz.
    Als ob es da einen Knopf gibt?
    Ich denke auch zuviel ... nur blogge ich darüber nicht mehr viel, weil ich leider übelste Erfahrungen gemacht habe, ich bin vorsichtig darin geworden, was ich preisgebe ... deshalb blogge ich jetzt eher mehr Alltag ...
    Liebe Grüße
    Linda

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  3. Hallo Jutta,
    leider bin ich auch so ein "Denker" und selbst in der Nacht kann ich nicht abschalten,
    wie du es beschreibst, es ist wie ein "Gedankenkarussell" das such immer weiter
    dreht. Was noch dazu kommt ist die Tatsache, dass in der Nacht alles noch viel
    schwärzer, undurchschaubarer, schlimmer usw. aussieht.
    Manchmal wünschte ich mir einen Knopf, den ich einfach abdrehen könnte.
    Lg und einen freudigen Tag.
    Sadie

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Falls euch dazu was einfällt, ich würde mich über eure Ansichten dazu freuen.
Dankeschön