Freitag, 10. Juli 2015

Der Weg ist das Ziel

wer kennt ihn nicht, diesen Spruch, welcher dem großen Konfuzius zugeschrieben wird .

Mich begleitet er schon ein Leben lang.
Wie ich nun so plötzlich darauf komme ?
Wiedermal habe ich wir ein Kapitel in unserem Leben abgeschlossen, dass mich die letzten Jahre beschäftigt hat, angenehm wohlgemerkt.
Ich habe vor 4 Jahren damit begonnen einen Plan zu entwickeln, nämlich die Anschaffung eines kleine Gartens, sprich Schrebergärtchen .
Ein Stück Natur nur für mich und meinen Mann.
Ein kleines Refugium, in dem ich schalten und walten kann wie ich will. 
Klein, übersichtlich und finanziell machbar.
Die Suche begann, es war spannend und ich hatte zu planen, Anzeigen studiert und verschiedenen Besichtigungen durchgeführt.
Dann, eines Tages, haben wir bei einem Spaziergang durch eine Gartenanlage  DEN Garten entdeckt.
Kurzentschlossen, weil er uns Beiden sofort gefiel, haben wir den Vertrag unterzeichnet und schwupps war er unser, 
Der Kleine Schrebergarten, mein Traumgarten.
Wir hatten ihn genau 3 Jahre ;-)
Drei Jahre mit Umplanung, neuem Weg anlegen, die Terrasse mit Pergola verschönern, Plätscherbrunnen anlegen usw.
Das war auch wieder so ein "der Weg ist das Ziel-Projekt ", denn da die Preise für solche Anlagen doch ganz schön "geschmalzen " sind, wie wir Franken sagen, wurde wieder verglichen, gesucht abgewartet und dann tatsächlich auch gefunden, ein letztes Einzelstück zum Sonderpreis :-)
Drei Jahre lang Äpfel abgeleert und schwarze Johannisbeeren, mehr gab es nicht an Obst, alles andere waren Zierpflanzen, Blumen, Büsche, geliebtes Unkraut, sprich Gänseblumenwiese und Löwenzahn- Blüte im Frühjahr.
Aber, wie das so halt ist mit uns, auf einmal war die Luft raus.
Ich hätte schon noch ein paar Jährchen durchgehalten, aber mein GÖGA hatte plötzlich laufend Einwände : zu weit weg der Garten, zu heiß am Tag da zu wenig Schatten, der Nachbar grillt zuviel, da kann man nicht in Ruhe sitzen ohne den Grillduft in der Nase, usw. und sofort !
Dann das ewige Unkraut jäten, einfach nur Arbeit für nix und wieder nix.
So, da hatten wir den Salat.
Ich hatte es ja eigentlich befürchtet, wir sind beide keine großen Gärtner und so kam es halt wie es kommen muss, der Garten wurde wieder abgegeben, ein nettes Pärchen mit Kind hat ihn übernommen, finanziell gab es fast keine Einbußen, 
also, Ende gut, alles gut :-)

Bloß, was planen wir nun als nächstes ?
Irgendwas müssen wir wieder auf den Weg bringen, ihr wisst ja
" der Weg ist das Ziel . . . "




Kommentare:

  1. Ach nee? Der Schrebergarten ist wieder weg? Das gibts doch nicht! Und nun? Leider weiß ich im Moment auch keinen Rat! Wartet mal ab, ob Kommissar Zufall euch bei der Suche nach etwas Neuem zu Hilfe kommt! - Einen schönen Abend! Martina

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  2. Oh, das Planen ist manchmal erfüllender als die Umsetzung ...
    Ich mag ja keine Gartenarbeit und all das Draußensitzen und Draußensein im Sommer, von dem her wöllte ich sowieso keinen ...
    Aber ich drücke dir die Daumen, ein neues Weg-Projekt zu finden. Denn da ist schon was dran, an dem Spruch!
    Viele liebe Grüße Linda

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  3. Es ist immer erstaunlich. Manchmal glaube ich, dass es eine unbekannte Verbindung zwischen den Blogger gibt. Just vor deinem Eintrag las ich auch etwas vom netten Konfuzius und seinem Sprüchlein. Und das passiert mir in der Tat relativ oft.
    Nun ja, der Weg ist für mich spezielle als HuHa nicht unbedingt das Ziel. Ich denke ohne weiterer Worte kannst du es verstehen (und jeder, der ebenso einen Hund hat/te, wohl auch).

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Falls euch dazu was einfällt, ich würde mich über eure Ansichten dazu freuen.
Dankeschön