Mittwoch, 6. April 2016

Noch scheint die Sonne

draußen und drinnen.
Hoffentlich bleibt es mal länge so.
Beim Wetter ist mir das mittlerweile nicht mehr ganz so wichtig, aber drinnen muss es passen !
In der Seele und überhaupt ;-)
Felix ist ein Goldiger.
Er schreit wenig und ist ansonsten auch recht brav und nervt seine Eltern nicht sonderlich mit Gebrüll.
Das Stillen klappt nun auch recht gut.
Sorgen bereitet mir seine Gelbsucht.
Seine Billubinwerte sind laut Arzt leicht erhöht . . für ein Frühgeborenes so gerade an der Grenze.
Ich bin halt sehr ängstlich und daher etwas beunruhigt. . . der Kinderarzt meinte, er würde nichts weiter unternehmen im Moment, sie solle halt beobachten, ob sich was in seinem Benehmen verändert, hm . . . 
Wenn ich nur nicht immer so misstrauisch und überängstlich wäre.
Sagen darf ich ja bei den jungen Eltern eh nix, weil sie meinen, sie wüßten schon was zu tun wäre.
Sie meinen das nicht böse, das weiß ich,
aber sie wollen halt nicht, dass sie durch meine Hyperangst verunsichert werden.
Die Hebamme und der Kinderarzt würden schon das richtig tun !
Und ich muss nun lernen, meine Sorgen und Ängste mit mir selber auszumachen, das ist verdammt schwer !
Aber Felix ist so niedlich und soooo winzig !
Alle Klamotten sind viel zu groß, sogar die Hemdchen in 44 schlappern an ihm herum.
Das vereinfacht das Anziehen natürlich nicht gerade.
Da muss ich meine Tochter bewundern, wie sie( auch der Papa ) das trotzdem hinbekommen :-)

Also dann, warten wir ab und hoffen das Beste 



Kommentare:

  1. Genau wie Du schreibst. Versuch auf dem Boden zu bleiben.
    Deine Tochter ist bestimmt fürsorglich genug, rechtzeitig Hilfe zu holen, wenn es nötig ist.
    Wir müssen Vertrauen haben in unsere Kinder, das ist wichtig.
    Mein FELIX hat gerade angerufen, ein Sekundentelefonat von der Arbeit aus. Mehr war halt grad nicht.


    Muss ich zufrieden sein! Es ist SEIN Leben, er muss den täglichen Schwerpunkt setzen.


    Und wie gesagt, ich traue Deiner Tochter durchaus zu, alles korrekt zu beurteilen. Wir schwätzen, wir Alten, viel zuviel rein, weil wir schon soviel Schlimmes erlebt haben.
    Und Angst macht Panik und führt zu NIX und nochmal NIX. Wissen wir ja eigentlich!
    Schlaf beruhigt nachts, warte tagsüber einfach, welche Infos Du bekommst. Aushalten. Die Sorgen bleiben lebenslang. Irgendwas ist immer. Und wenn es um so ein winzige menschliches Lebewesen aus der eigenen Familie geht, ich glaube, da werde ich, wenn es mal soweit ist jeden Tag überreagieren, bis mich einer massiv stoppt. Ist doch klar, man will ja all sein Wissen loswerden!
    Hab einen guten sonnigen Tag! P.

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  2. Ich mische mich auch nicht ein, wobei ich mein Enkelmädchen ja selten sehe. Aber die jungen Leute haben meist guten Kontakt zu anderen Eltern und holen sich dort Tipps, lieber als von uns Großeltern, das ist doch verständlich. Und Hebammen und Ärzte werden schon wissen, was sie tun, gerade bei Kindern geben sich alle doch Mühe, im Gegensatz zu uns Erwachsenen, wenn wir was haben. Im Internet können die jungen Eltern sich gut mit anderen Eltern austauschen. Liebe Grüße Ellen

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  3. Liebe Jutta,
    ich musste auch immer sehr an mich halten, keine Ratschläge oder Tipps oder so zu erteilen, die jungen
    Eltern wissen genau was sie wollen und tun, vor allem das engmaschige Netz zwischen Hebamme, Arzt und Mutter ist
    doch sehr gut. Es ist mir nicht immer leicht gefallen, doch heute bin ich froh, dass ich so zurückhaltend war, meine
    Tochter hat mal zu mir gesagt: "Mama ich bin glücklich, dass du nie besserwisserisch warst und mich einfach schalten und walten lassen hast", das freut mich im Nachhinein, nichts desto Trotz hat sie mich einige Male um Rat gefragt, den habe ich ihr gegeben, aber das wars dann auch. Liebe Jutta, es ist für das eigene Seelenheil ganz wichtig sich hier einen Freiraum zu schaffen, auch wenn man es noch so gut meint oder noch so besorgt ist. Das hört ja als Mutter nie auf.
    Lg und noch einen enrspannten Tag.
    Sadie

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  4. Jutta, da habe ich was verpasst, Du bist Oma geworden. Herzlichste Glückwünsche, ein Junge! Wie schön!!
    Möge er den Eltern und Großeltern viel Freude machen und gesund aufwachsen. Freue mich für Dich. Vielleicht kann ich Dich ein wenig trösten ,was Deine Sorge betrifft. Vom Gewicht sieht es doch ganz gut aus und beatmet muss er auch nicht werden. Die Eltern werden es packen, sie haben mehr Informationen und andere Netztwerke als wir früher.
    Eine Nichte von mir war ein Frühchen mit 650g, hat sich prima entwickelt und kleine Defizite mit denen man leben kann.
    Mein Enkel kam 11 Wochen zufrüh, Schwangerschaftsdiabetis. Er wog 1650g und war 40cm groß. Heute geht er zum Gymnasium sprachbegabt, ist sportlich und 198cm groß, hat den Führerschein. Unsere Kinder haben jede Förderung die es gab, wahrgenommen für das Frühchen. Ich hatte große Sorge aber habe mich nicht eingemischt, nur wenn ich gefragt wurde. Das hat wunderbar geklappt und ich konnte mich über seine Entwicklung freuen, das tue ich heute noch. Bin furchtbar stolz auf ihn.
    Also sei getrost, wenn er gut trinkt, steht und seine Entwicklung überwacht wird, kann nichts passieren. Hauptsache ert bleibt gesund. Wir haben ja alle gelernt Eltern zu sein, so auch unsere Kinder,
    herzlichst Klärchen

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Falls euch dazu was einfällt, ich würde mich über eure Ansichten dazu freuen.
Dankeschön