Montag, 30. Mai 2016

Klingt vielleicht etwas seltsam . . .

aber ich will zur Zeit nicht denken !
Das will heißen, ich habe ein paar Schubladen in meinem Hirn verschlossen und die Schlüssel dazu abgegeben, meinem anderen Ich und dort werden sie gut behütet.
Ich will einfach nicht mehr dunkle und verworrene, bedrohliche und beängstigend Gedanken  zulassen.
Es gibt davon zu viele.
Ich will meinen Körper wieder leichter fühlen, die Last von den Schultern abwerfen und aufrecht gehen.
Ich will fröhlichen Gemüts all die schönen und herrlichen Eindrücke meines Er-Lebens und der Natur um mich herum wahrnehmen und fühlen.
Ich will einfach nur leben.
Bisher ist es mir nie gelungen, aber ich versuche es immer wieder.
Das ist schwer, das ist anstrengend.
Komisch, dass Leichtigkeit anstrengend sein kann.

Darüber schreiben ist auch schwer.
Welcher normale Mensch  versteht schon die wirren Gedanken, die man versucht auszudrücken.

Aber ich will darüber schreiben und irgendwie, wenn ich dann mein Manuskript lese, verstehe ich mich selbst sogar besser.
Es ist halt nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen.

So, nun übe ich, ich übe loslassen, ich übe positive Gedanken.
Ich bin ein Stehauffrauchen . . . auch wenn mich das auch immer wieder nervt, immer wieder von Null auf Hundert.

Der Weg ist das Ziel . . . schau`n mer mal  ;-)


Kommentare:

  1. Also über diese dunklen und beängstigenden Gedanken und Gefühle zu schreiben ist ja eine Art der Verarbeitung, da darf man sie ruhig zulassen. Schreiben ist ja auch heilsam. Im Alltag das Gute sehen und das Leben leben, das ist dann die andere Seite. Man kann ja nicht immer nur fröhlich und positiv sein. Manche Menschen tun zwar so, aber ich glaube nicht, daß das immer echt ist.
    Liebe Grüße Ellen

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  2. Es ist immer wieder Arbeit ,aber irgendwann wird Gelassenheit daraus. versuchen kann man es immer wieder und Friede, Freude, Eierkuchen gibt es bei niemanden.
    Herzliche Grüsse, Klärchen

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  3. Liebe Jutta,
    Marie Claire sagt es: irgendwann kommt die Gelassenheit.
    Es dauert und es bedeutet Arbeit - viel Arbeit. Ist es dann
    geschafft, freut man sich umso mehr.
    Einen schönen Abend wünscht dir
    Irmi

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  4. Ich liebe was Du immer so schreibst ... ist immer sehr wichtig, friend Jutta ... alles okay, denke nur niemals, dass Du so leben und denken must wir andere Leute Dir das vorschreiben, because You are You, okay? ... Love, cat

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  5. Einer Freundin geht es ähnlich. Sie hat mit der Angst zu kämpfen. Sie versteht es auch oft nicht und will sie am liebsten vor die Tür stellen. Ich hab auch oft Angst, wo andere gar keine empfinden, doch bei ihr ist es viel schlimmer. Sie arbeitet - genau wie du an deinen dunklen Gedanken - daran. Ich weiß, dass es wirklich und wahrhaftig schwere Arbeit ist. - Möge sie erfolgreich sein! LG Martina

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  6. ich kenne das genügend von früher heute ist es kaum mehr da!
    Ja, es ist am anfang Schwerstarbeit aber die Zukunft bringt es wenn du dran bleibst und irgendwann wirds leichter also schön üben e slohnt sihc echt!
    Toll sei Stolz und dieses wiederspiegeln sich um es ins positive zu gehen durchs aufschreiben finde ist sehr gut!
    Ich wünsche dir alles gute!
    Lieben Gruss Elke

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  7. Ja, es ist schwer und es ist anstrengend.
    Ich weiß, wovon du redest. Mich hat die Angst, von der du sprichst und die man eigentlich konkret nicht benennen kann und die für Außenstehende, die diese Angst nicht kennen und das sind die meisten, nicht zu verstehen ist, schon zweimal völlig aus dem Leben gekegelt. Diese Angst ist seit fast dreißig Jahren mein ständiger Begleiter. Mal mehr, mal weniger.
    Das einzige, das aus meiner Sicht wirklich hilft, ist die Angst annehmen, mit ihr leben, sich fragen, worauf sie einen aufmerksam machen will ... ja, sie hat tatsächlich einen Sinn ... meine Angst ist besonders stark, wenn ich nachlässig mit mir umgehe... nicht auf meine Wünsche, Bedürfnisse achte, Dinge tue, die man von mir erwartet und die mir eigentlich gegen den Strich und meine Einstellung gehen, geht es mir besonders schlecht ... schnürt mir die Angst das Leben ab.

    Pass auf dich auf und sei nicht zu "streng" zu dir.

    ... bitte entschuldige die vielen Worte, aber manchmal komme ich ins "philosophieren" ... schreibe lange, langweilige Kommentare.

    Ein schönes Wochenende und liebe Grüße
    Pia

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Falls euch dazu was einfällt, ich würde mich über eure Ansichten dazu freuen.
Dankeschön